Was ist ein Pfadiheim?
 


Nach Pfadigründer Robert Baden-Powell of Gilwell:
„...
Das beste Mittel gegen eine schlechte Umgebung ist natürlich ihr Ersatz durch eine gute. Dies wird am besten im Pfadfinderheim und im Lager erreicht. Unter Heim verstehe ich nicht ein zu diesem Zweck überlassenes grosses Schulzimmer..., sondern einen Ort, wo sich die Jugendlichen so recht wohl fühlen, einen Ort , wo sie unter sich sein können. ...“ (in „Aids to Scoutmastership“)
“…die halbe Schlacht ist gewonnen,” wenn man einen Raum oder ein Heim zur Verfügung habe. „Kann man ein Stück Land erhalten, ... um so besser. Man muss einen Platz haben, um Hütten zu bauen, Feuer anzuzünden, um zu spielen usw. ...“ (in „Pfadfinder“, 1908).

Definition im Reglement KBPH (Art. 3):

Als Pfadiheim gelten Räumlichkeiten, die aufgrund der Zweckbestimmungen der Trägerorganisation und gleichzeitig aufgrund der Eigentumsverhältnisse, von dinglichen Rechten oder aufgrund eines langfristigen Vertragsverhältnisses dauernd oder vorrangig für den Pfadibetrieb zur Verfügung stehen.

Nach der Benützungsstatistik der KBPH
Alle Berner Pfadiheime sind als Ganzes ein bedeutendes «dezentrales KUSPO» (Kurs-, Sport- und Ausbildungszentrum) sowie ein Jugend- und Freizeithaus in einem. Davon profitieren neben den Berner Pfadi auch Schulen, andere Jugend- und Sportorganisationen, kirchliche Gruppen, Familien, Firmen und Dritte.


 

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  Rev. 8.1.2006